Mai
In der U-Bahn die Möse gefingert
Es war schon fast 18 Uhr, aber immer noch sehr heiß und drückend. Marie stöckelte in neuen sündhaft teuren Pumps in Richtung U-Bahn und musste sich beeilen. Am Morgen hatte man im Radio verkündet, dass wegen zu hoher Ozonwerte ein Fahrverbot angeordnet worden war. Das war an sich schon übel genug. Aber der ganze Tag war nervig. Ihr pickelgesichtiger Kollege hatte sie mal wieder mit seinen Avancen genervt, dem Chef hatte sie mal wieder nichts recht machen können und ihre Füße brachten sie fast um. Als sie die U-Bahn betrat, konnte sie sich ein gemurmeltes „Auch das noch“ nicht verkneifen. Das Abteil war brechend voll und die Luft darin zum schneiden dick. Sie quetschte sich an einem Dickwanst vorbei und konnte noch eine Halteschlaufe zum festhalten erwischen. Sonst war die U-Bahn nicht so voll, das hatte sie alles dem Fahrverbot zu verdanken.
Sie überlegte, was der Kühlschrank zuhause wohl noch hergeben würde und verfluchte zum x ten mal die Schuhe und die Seidenstrümpfe die ihr an den langen Beinen klebten. Es kribbelte am linken Bein. „Scheiß Fliegen“, dachte sie und verscheuchte das Viech mit dem anderen Fuß. Doch gleich danach fühlte sie wieder etwas an ihrem Bein hinauf krabbeln. Sie wollte den anderen Fuß schon wieder heben, als sie begriff dass dieser Druck am Bein unmöglich von einer Fliege kommen konnte und hielt mitten in der Bewegung inne. Die „Fliege“ bewegte sich nicht mehr. Doch als sie den Fuß wieder senkte glitten die Finger…. ganz klar das waren Finger…. weiter an ihrem Bein hinauf. Marie hätte sich nur zu gern umgedreht um den unverschämten Kerl die Meinung zu geigen, doch der Fettwanst von eben stand nun direkt neben ihr und starrte ihr auf die Bluse. „Was gibt’s da zu glotzen?“ fauchte sie gereizt „Verzieh dich!“
Der fette Kerl drehte sich knurrend um und versetze ihr einen unangenehmen Schubs. Hinter ihr lachte jemand leise. Und die Finger waren wieder da und glitten an ihrer Wade langsam aufwärts zu ihrem Schenkel und tasteten am Rand der Strümpfe. Sie stöhnte leise auf und dachte, mein Gott hoffentlich hat das keiner gehört. Sie schaute auf den Boden und entdeckte zwischen ihren leicht gespreizten Füßen einen auf Hochglanz polierten schwarzen Schuh und den Saum einer schwarzen Anzughose. Den kleinen Seufzer hatte ER wohl gehört, denn er fühlte sich ermutigt und die Finger gingen weiter auf Wanderschaft, zogen an einem Strumpfhalter und als sie wieder los ließen klatschte er wieder auf die Haut. Sie zuckte leicht zusammen und wieder war dieses leise Lachen zu hören, das sie irgendwie anmachte. Sie überlegte, ob es nicht klüger wäre, den Pfennigabsatz ihrer High Hels in seinen Schuh zu bohren, doch sie tat es nicht. Sie stand ganz still, spreizte die Beine zu ihrer eigenen Überraschung noch etwas weiter und wartete gespannt ab. Wieder das leise anzügliche Lachen. Sie schaute sich unsicher um. Doch alle Personen im Zug schienen mit irgendwas beschäftigt oder dösten vor sich hin. Die Finger setzten sich wieder in Bewegung, schoben den etwas feuchten Slip zur Seite. Die Hand schob sich über ihre Spalte und streichelte die glatten Lippen. Sie seufzte leise und betrachtete die aufgestellten Härchen auf ihrem Arm. Ein Finger glitt jetzt an der Spalte entlang und er drang dazwischen und rutschte auf der feuchten Haut auf und ab. Ein zweiter Finger kam dazu und zusammen begannen sie ihre Klitoris zu massieren. Marie hatte Mühe ruhig stehen zu bleiben. Sie stöhnte leise.
„Ist Ihnen übel? Wollen sie sich setzen?“ Erschreckt schaute sie die Frau an und begriff nur langsam, dass sie ihr ihren Platz anbot. Sie schüttelte den Kopf. „Mir ist nur etwas schwindlig, geht gleich wieder. Danke.“
Das vertraute Lachen klang wieder an ihr Ohr und sie trat vorsichtig einen Schritt zurück, weg aus dem Blickfeld der besorgten Frau, näher zu ihm.
Sie schloss ihre Augen und seufzte leise, als er ihre Schamlippen massierte, genoss den Druck mit dem er immer wieder ihren Lustknopf ertastete und stöhnte leise, wenn sein Finger in ihre dunkle feuchte Grotte glitt. Ihr wurde sehr heiß und sie musste sich auf die Lippen beißen um nicht laut zu stöhnen. Sie trat noch einige cm zurück, schaute sich kurz um und genoss weiter seine Berührungen. Nie hätte sie gedacht, dass die Gefahr entdeckt zu werden sie so reizen würde, oder die Berührungen eines ihr wildfremden Mannes sie so in Ekstase bringen könnten. Die U-Bahn stoppte wieder und sie fühlte wie der Mann hinter ihr sich von seinem Sitz erhob. Seine Hände lagen jetzt beide auf ihren Hüften, schöne Hände die sie sicher hielten. Dann spürte sie, wie er sich an sie presste, fühlte seinen harten Stab an ihrem Po. Dann ließ er sie los. Sie traute sich nicht, sich umzudrehen. Abgesehen davon, dass es immer noch so eng war, dass man sich kaum bewegen konnte. Sie setze sich auf seinen Sitz und schaute aus dem Fenster, hielt Ausschau nach ein paar polierten Schuhen und einem Mann im schwarzen Anzug. Da drehte sich einer aus der Menge zu ihr um, draußen auf dem Bahnsteig, er lächelte und dann war er wieder unter den vielen Köpfen verschwunden, die sich in Richtung Ausgang bewegten. Ob es morgen wieder Fahrverbot geben würde ?




















































































