“Letzter Aufruf für den Flug gebucht nach Boston. Bitte begeben Sie sich
umgehend zu Gate C. Last call for passangers …”
Peter hört nicht weiter zu. Er hatte sein Gepäck längst aufgegeben und
begibt sich nun zum check in. Im Wartesaal holt er sich eine Zeitung,
um sich die Zeit bis zum Aufruf zu überbrücken. Halb gelangweilt, halb
interessiert sieht er sich um, wer denn so alles mit im Flugzeug sitzen
wird.
Die Mehrzahl sieht nach Geschäftsleuten aus, ein paar Familien mit
lärmenden Kindern, eine Hand voll älterer Paare, dies in ihren
unverwechselbar großkarierten Hosen und Schirmmützen garantiert US-
Bürger sind, ein paar Jugendliche und eben er. Viele sind das gerade
nicht. Wobei er sich wohl zu den Geschäftsleuten rechnen musste. Er
vertieft sich etwas in die Zeitung. Der Raum hatte sich doch noch etwas
gefüllt, als der typisch nasale Aufruf der Stewartesse für Ihren Flug
aus dem Lautsprecher zu vernehmen ist. Einige stehen sogleich auf,
andere bleiben noch sitzen. Peter räumt seine Zeitung ein und steckt
sich in seine Tasche. Mit der Bordkarte und seinem Pass in der Hand
stellt er sich nun auch in die Reihe, prüft noch mal kurz, ach ja:
Reihe 13 B.
Seine Nase vernimmt einen zarten Parfumduft. Um es nicht allzu auffällig
zu machen, dreht er sich langsam wie zufällig um und bemerkt eine gut
gekleidete Frau, lächelt ihr kurz zu und dreht sich wieder in die
Reihe, um weiter zu gehen. Ihr schwarzen mittellangen Haare umgrenzen
ein attraktives Gesicht. Peter schätzt sie auf höchstens Ende 30-
Anfang 40. Sie hat große Augen lange schwarze Wimpern, eine markante
Nase und einen klatschmohnroten Mund mit kräftigen weit geschwungenen
Lippen. Sie trät ein schwarzes Kostüm. Peter dreht sich wieder um, geht
voran, lässt sich sein Ticket kontrollieren und steuert über die
gangway zu “seiner” A 340, die ihn und die anderen nach Boston bringen
soll. Den Platz zu finden ist nicht schwer. Seine Reihe ist komplett
frei. Da aber hinter ihm andere Passagiere nachdrängen setzt er sich
erst einmal an seinen Platz. Nun bemerkt er, wie die “duftende” Frau
ebenfalls in der Reihe steht und nach ihrem Platz sucht.
Als sie auf seiner Höhe ist, lächelt sie ihn an: “Guten Abend, dürfte
ich Sie bitten, mich rein zu lassen, denn ich habe den A.” “Guten
Abend. Aber selbstverständlich. Moment ich mache Ihnen Platz”. Peter
steht auf kann aber nicht ganz auf den Gang hinaus weil sich hier noch
jemand steht, der sein Gepäck in den Ablagen verstauen.
“Lassen Sie nur, ich werde schon an Ihnen vorbei kommen.” Und schon
schiebt sie sich an Peter vorbei. Erst jetzt bemerkt er so richtig ihre
enorme Oberweite, mit der sie ihm an der Brust und den Armen beim
Platznehmen streift. Sie müssen sich gezwungenermaßen für einen
Augenblick ganz dicht aneinander pressen, damit sie zwischen den engen
Sitzen durch kommt. Er kann nun auch unschwer feststellen, dass sie
nicht ganz schlank ist, da er durch den ganzen Stoff hindurch ihren
Körper wie ein Erdbebenseismograf registriert. Der Busen streift an
seinem Arm. Ihre Augen treffen sich in der misslichen Situation. Beide
schmunzelten sich verlegen an.
“Oh je, die Flugzeuge sind wohl nicht für meine Größe geschaffen”
entschuldigt sich die dralle Schöne.
“Warum denn, wir schaffen das schon. Sehen Sie -schon sitzen wir beide.
Ich glaube wir warten erst mal, bis sich alle so halbwegs platziert
haben, dann können sie sich einrichten. Es wird ja doch ein recht
langer Flug”.
“Ja, ich warte wohl lieber tatsächlich etwas. Wir haben ja wirklich
keine Eile. Alles ist verstaut und wir sitzen im Flugzeug. Nun können
wir eh nur noch warten, bis es losgeht”.
Beide kramen etwas hilflos herum, bis der Gang leer ist. Sitz C und die
ganze Nebenreihe ist leer, so wie der ganze Airbus maximal halb
ausgelastet ist. Nun versucht seine Nebensitzerin wieder aufzustehen,
um ihre Tasche in die Ablage zu legen. Peter möchte gerade aufstehen,
um ihr Platz zu machen.
“Nein, nein, machen Sie sich doch keine Mühe. Schauen sie, das geht auch
so” und schon beugt sie sich über Peter, um das Fach zu erreichen.
Peter ist fast etwas überrascht, wie sie behände vor seiner Nase
herumtänzelnd mit einem Handgriff die Tasche verstaut. Schau einer an,
irgendwie findet er Gefallen daran, unmittelbar vor seiner Nase die
ausladenden Rundungen von Busen, Bauch und Becken dieser attraktiven
Frau tanzen zu sehen. Dann kommt sie doch etwas aus dem Gleichgewicht
und kippt leicht über Peter, fängt sich aber sofort über der
Rückenlehne und setzt sich schnell.
“Entschuldigen Sie vielmals. Es ist doch nicht ganz so leicht. Habe ich
Ihnen wehgetan?” “Nein, weit gefehlt. Ich kann nicht leugnen, dass ich
das gar nicht so unangenehm empfand.” Peter denkt sich: meine Güte was
rede ich da.
Aber sie rettet die Situation routiniert. “Na ich habe ja, weiß Gott
weiche Puffer” und lacht fröhlich.
“Aber wissen Sie was. Jetzt müsste ich sich doch um einen Gefallen
bitten. Könnten Sie mir helfen, beim Jackett ausziehen?”
“Aber selbstverständlich” antwortet Peter formvollendet.
Peter macht sich nützlich, dabei beugt die ihm immer noch unbekannte
Frau sich vor, um sich aus dem Stoff zu pellen. Peter greift hinter sie
und hilft ihr geschickt. Beim nach vorne Beugen ist es unvermeidlich,
Ihr in das sich öffnende Dekollete zu sehen. Die auseinander fallende
Seidenbluse gibt den Blick auf zwei große pralle Bögen frei mit weichen
Rundungen und einer langen tiefen Furche, die seine Blicke in Bann
schlagen. Nur die Spitzen sind von einem BH verhüllt.
Peter nimmt es ihr diesmal ab, ihre Jacke in der Ablage zu verstauen.
Als er sich wieder setzt und zu seiner Flugbegleiterin kurz rüber
blickt, kann er die wogende Oberweite dieser Dame erst einmal ohne
verhüllende Jacke in voller Pracht begutachten. Diese spannt unter
einer dezenten Seidenbluse, wobei der durchschimmernde BH die Massen
kaum zu bezwingen scheint. Die Sitzplatzsuche und alles drum herum
brachten ihre Nippel ziemlich offensichtlich zum Stehen, so dass sie
durch den Stoff deutlich als Erhöhung erkennbar sind. Endlich mal
wieder wo man was erkennen kann und kein so lieblos
schaumstoffgedämpftes Neutrum von BH. Peter überlegt, dass diese Brüste
wohl riesig sein müssen und sinniert, wie diese wohl in Natur aussehen
mögen, es kribbelt ihm etwas, doch der Gedanke verfliegt sogleich
wieder, er schmunzelt in sich hinein und richtet dann etwas abwesend
aber seine Zeitschriften, die er beim Einstieg mitgenommen hatte,
zurecht.
” Ach jetzt müssen wir uns ja noch anschnallen. Wo sind den nur die
Gurte?” Sie greift hinter sich und sucht die Bänder. “Ich finde die
nicht… oh, ich glaube das ist Ihrer”. ” Kann ich vielleicht
behilflich sein? Dazu müssten sie allerdings vermutlich kurz
aufstehen.” Die Frau erhebt sich, Peter fährt unter ihren Sitz und
zieht den Sicherheitsgurt vor. Dabei lässt es sich nicht vermeiden,
dass er an Ihrem Hintern entlang streicht. Er hat das Gefühl, seine
Haut brennt. Sie setzt sich und er legt ihr den Gurt auf den Schoß.
“Vielen herzlichen Dank. Sie sind ein echter Kavalier.”
“Danke für die Blumen. Bei einer so netten und attraktiven Frau fällt
das nicht schwer.”
“Sie sind ja auch zudem noch ein Schmeichler, als ob eine Frau mit
dieser Figur für einen jungen Mann wie sie attraktiv sein könnte.”
kokettiert sie.
“Sie wissen genau, dass das nicht stimmt, was sie sagen. Warum denn
nicht!? Ich finde Sie sogar außerordentlich attraktiv. Aber ich bin mir
ziemlich sicher, dass Sie das wissen. Ich schätze auch, dass Sie genug
Selbstbewusstsein haben, das zu sehen”.
Sie musste lachen. “Na ja, Sie werden da schon recht haben. Ihre Blicke
in meinen Ausschnitt sind mir denn auch nicht entgangen.”
Peter fühlt sich wie ein kleiner Junge beim Bonbonklau ertappt und spürt
wie ihm die Röte ins Gesicht schießt, bekommt schwitzige Hände und wird
verlegen.
“Nein, nein” und sie legt ihre Hand wie zur Beruhigung auf seinen
Handrücken “das ist schon in Ordnung. Auf die Dinger bin ich auch ein
wenig stolz. Alles Natur- kein Silikon und stehen immer noch besser wie
so manch aufgeblasener Ballon.” Wie um ihr Gesagtes zu unterstreichen
fasst sie unter ihre Körbchen, wiegt ihre Brüste in den Händen, hebt
sie leicht an, um sie dann zurückwippen zu lassen. Peter fallen fast
die Augen raus.
“Dann lieber der Blick von jemandem Netten, wie von ihnen als von
irgendeinem blöden Gaffer. Dafür hat die Natur diese Blinker ja wohl
geschaffen.” Sie lacht ihn entwaffnend an. “Egal, lassen wir das …
Sind Sie geschäftlich unterwegs? Ist Boston ihre Endstation oder müssen
Sie noch weiter?” plappert sie das Gespräch geschickt auf eine andere
Ebene.
Peter nimmt den Ball nur zu gerne auf und erzählt, dass er etwas
außerhalb in Boston morgen einen Termin hätte, er geschäftlich in den
Saaten wäre und so weiter und so fort. Auch die Frau erzählt, dass Sie
geschäftlich unterwegs sei, jedoch seit Jahren in Boston lebe und in
Düsseldorf für eine amerikanische Contracting Firma unterwegs sei. Sie
erzählte auch, dass Sie geschieden wäre und seit gut zwei Jahren
alleine leben würde, da Sie eine zeitlang keine Beziehung mehr wünsche
und zuerst wieder zu sich kommen wolle. Peter beschlich das Gefühl,
dass sich das wie das Pfeifen eines Kindes im dunklen Wald anhört, aber
möglicherweise täuschte er sich ja auch.
“Fühlen Sie sich da nicht einwenig einsam” fragt er ehrlich interessiert
nach. “Eigentlich nicht. Ich habe viele Freunde und Freundinnen, gehe
in Konzerte und in Ausstellungen. Hier bin ich ein gern gesehener Gast,
weil die Galeristen wissen, dass ich auch gerne mal ein Bild kaufe.”
Sie macht eine kurze Pause, als ob sie nachdenken müsste.
“Gut, zugegeben, man wünscht sich schon mal wieder die berühmte
Schulter, an die man sich anlehnen kann. Na und das gewisse Etwas, sie
wissen schon, kommt leider auch etwas zu kurz. Eine zeitlang war mir
das gerade recht, aber inzwischen…na. ja… ich bin ja schließlich
kein Stein…” erzählt die immer noch namenlose Dame und schmunzelt
spitzbübisch. Hui was ist denn das, denkt Peter bei sich und ertappt
sich erneut bei dem Gedanken, wie aufregend er seine Gesprächspartnerin
findet. Den von den Stuartessen gelangweilt runter geleierten Security
Check haben die Beiden bei ihrer Unterhaltung nur aus dem Augenwinkeln
mitbekommen.
Das Gespräch kommt für einen Moment ins Stocken, denn die Maschine war
nun auf die Startbahn gerollt und nimmt Anlauf zum Abheben. Immer
schneller huschen die Lichter und Häuser am Fenster vorbei, die
Maschine ächzt und rumpelt, dann hebt sich die Nase, die Passagiere
werden in ihre Sessel gedrückt, ein kurzer Durchsacker, das Rütteln ist
weg und schon brummen die Motoren zum Einfahren des Fahrwerks. Schnell
gewinnt die Maschine an Höhe, schwenkt über dem bereits in der
Dunkelheit liegenden Frankfurt in einer sanften Kurve in Position. Die
Stadt glitzert wie ein Diamant mit Millionen Lichtern. Nur am Horizont
im Westen glimmen letzte rosa Wolkenstreifen.
“Schauen Sie nur, wie herrlich die Stadt da liegt. Das ist doch der
Messeturm…” begeistert sich Manuela Forster (sie haben sich
inzwischen bekannt gemacht) und deutet nach unten.
” Ich kann von hier aus nichts sehen”.
“Kommen Sie rüber – hier – ich mache ihnen etwas Platz, dann können Sie
auch aus dem Fenster sehen.” Sie drückt sich in den Sessel zurück, um
ihn vor sich vorbei sehen zu lassen.
Peter denkt sich noch, na die macht mir Spaß, wie will die mir mit
diesem Vorbau und dem Volumen Platz machen. Sie rutscht jedoch mit
auffordernder Geste noch etwas weiter rüber, so dass er nun nicht
anders kann, als sich über sie hinweg zu beugen und sei es nur aus
Höflichkeit, um ebenfalls aus dem Fenster zu sehen, auch wenn er den
Blick schon so oft genossen hat.
“Ja, es ist schon ein gewaltiger Anblick” sagt er ehrlich. Seine
Gedanken schwirren ihm aber mächtig, da sich sein Oberarm ständig an
ihrem Busen reibt. Sie beugt sich nun auch etwas vor, um ebenfalls zu
schauen und drückt sich an ihn. Wie zwei kleine Kinder schauen sie
durch das kleine Flugzeugfenster den entschwebenden Lichtern nach. Er
kann nicht von sich behaupten, dass er das unangenehm findet. Während
sie fast Wange an Wange aus dem Bullauge des Flugzeugs die immer
kleiner werdenden Punkte verfolgen und sich der schwarze Samt der Nacht
über den Kontinent legt, genießen sichtlich beide den Moment der Nähe.
Ihr zarter Duft steigt ihm in die Nase. Beide sehen hinunter in die
sich breit machende Nacht und das letzte Dämmerlicht des Tages. Keiner
spricht ein Wort. Ein nur zu bekanntes Kribbeln befällt Peter. Er
findet es angenehm und möchte in dieser wohligen Stellung nur zu gerne
noch eine Weile verharren. Der Flieger steigt aber unerbittlich mehr
und mehr in die Höhe. Dunstfetzen jagen nun um das Fenster. Sie
erreichen die Wolken. Deutschland und seine Wolken. Peter lehnt sich in
seinen Sessel zurück und richtet sich auf.
“Ich muß so oft fliegen. Dieser Anblick ist aber immer wieder aufs Neue
faszinierend. Ich war ihnen hoffentlich eben nicht aufdringlich?”
erkundigt sich Peter ehrlich.
“Nein” vernimmt Peter wie durch einen Nebel. “ganz im Gegenteil. Ich
kann nicht verhehlen, das ich ihre Nähe als außerordentlich angenehm
empfand.”
“Un ich kann nicht behaupten, dass es mir unangenehm war- oder besser
gesagt: ist” sabbelt Peter.
Ihre Blicke treffen sich. Irgendwie bekommt keiner ein Wort heraus. Es
verbreitet sich eine eigenartige Atmosphäre. Sie müssen beide
schmunzeln. Peter zieht nun leicht verlegen die “Times” aus seinem
Vordersitz und beginnt zerstreut darin zu blättern. Auch seine
Mitfliegerin versucht sich an einer Lektüre. Daß sie das Buch nicht
verkehrt herum hält grenzt an ein Wunder wie es den Anschein hat. Sie
liest, liest noch mal und versteht doch den Sinn immer noch nicht, weil
sie wegen der Situation ganz verwirrt ist.
Sie wird erlöst. Das Flugzeug hatte seine Höhe erreicht. Das
Gurtezeichen geht aus und die Stewartessen beginnen Getränke zu
verteilen. “Wissen Sie schon was sie trinken wollen?” fragt Peter seine
charmante Nachbarin. “Nein, ich habe mir noch nichts überlegt.”
“Wollen wir zusammen einen Sekt trinken. Wenn sich jeder ein Fläschchen
bestellt könnten wir miteinander anstoßen”.
“Oh ja, das ist eine gute Idee. Das werden wir machen.”
Schon kam die Stewartesse mit ihrem Getränkewagen. Als sie ihren Sekt
haben öffneten sie ihn und prosteten sich zu. “Auf was trinken wir?”
“Ich glaube da gibt es eine ganze Menge: auf einen guten Flug… und auf
Sie… auf unsere Bekanntschaft” schlägt Peter vor.
“Ja genau! Auf unsere Bekanntschaft und einen angenehmen Flug!”
Als sie die Gläser ansetzen schauen sie sich in die Augen und zwinkern
sich zu. “Ich freue mich, neben einer so charmanten Dame diesen Flug
verkürzt zu bekommen.”
“Das Kompliment kann ich nur zurückgeben Es ist sehr angenehm, neben
ihnen zu sitzen. Ich hatte schon ein wenig Sorge, dass sich der Flug so
hin zieht wie auf dem Weg nach Deutschland”.
Sie plaudern über dies und das, lachen und diskutieren auch ernsthafte
Themen. Der Sekt löst zudem etwas die Zunge. Zum Essen, das nun
gereicht wird bestellten Sie noch ein Gläschen, um, wie sie meinten,
besser schlafen zu können. Sie amüsieren sich prächtig und vergessen
fast, dass sie eigentlich mitten über dem Atlantik in 10 000 m Höhe
durch die Nacht rasen. Nach dem Essen behalten sie ihre Flaschen und
Gläser. Sie stellen sie auf den Tisch des dritten freien Sitzes ab. Das
Licht wird in der Kabine gedimmt, sowie Decken und Kissen ausgeteilt.
“Dürfte ich bitte noch einmal raus. Oh je, der Sekt…”kichert Manuela.
Er geht auch noch einmal, weil auch ihn der Sekt doch nun recht drückt.
Peter überlegt in der Kabine wie diese korpulente Frau in der engen
WC-Kabine zu Recht kommt und ertappt sich dabei, dass er sich
vorstellt, wie sie pinkelt. Sein Teil kribbelt bei dem Gedanken
neugierig, dass er kaum sein eigenes Geschäft fertig bekommt. Er ist
verführt, sich zu reiben, fährt aber nur ein paar Mal auf und ab, packt
das gute Stück wieder sorgfältig ein, wäscht sich und kehrt zu seinem
Platz zurück. Manuela, in Gedanken ist er längst beim Du, ist noch
nicht da. Er stellt sich den Sitz ein, macht es sich bequem und wartet
auf sie. Im Flugzeug ist es inzwischen ruhig geworden. Die meisten
schlafen, einige lesen noch, dösen, hören Musik oder schauen sich den
Bordfilm an.
Da kommt sie den Gang entlang. Wie ihre Brüste schaukeln! Im Dämmerlicht
ist es kaum zu sehen- nur zu erahnen. Sie öffnet die Gepäckklappe über
sich und stopft etwas, was er nicht erkennen kann in ihre Tasche, dann
zwängt sie sich in die Reihe. Peter will gerade aufstehen, als sie ihn
sanft mit den Schultern hinunter drückt.
“Nein lassen Sie nur. Ich komme gut durch. Peter nimmt seine Beine etwas
zur Seite und sie quält sich an ihm vorbei. Ihr Busen wogt im
Zentimeterabstand an seinem Gesicht vorbei. Täuscht er sich oder was
ist das? Hatte sie nicht vorhin noch einen BH an oder wie? Als sie sich
setzt und die Leselampe auch ihre Bluse bescheint ist es ihm klar. Sie
hat darunter nichts mehr an. Ihre Warzen, sogar ihre Höfe zeichnen sich
deutlich durch die dünne Seidenbluse ab.
Das muss es gewesen sein, was sie in der Tasche verstaut hatte. Aber
warum nur, überlegt er bei sich? Er kann sich keinen rechten Reim
darauf machen. Vielleicht will sie es sich nur zur Nachtruhe bequem
machen. Er genießt es einfach, die Erhebungen ihrer Bluse studieren zu
können. Sein Untermieter wollte auch schauen und streckt sich erneut
mächtig in seinem dunklen Verlies. Aber erbarmungslos muss sein bestes
Stück eingezwängt dort verweilen. Die Beiden machen sich zum Schlafen
zurecht. Jeder zieht sich die Decke an die Schulter bereiten sich die
Kissen und wünschen sich einen guten Schlaf. Ruhe. Das ganze Flugzeug
ist ruhig geworden, lediglich das gleichmäßige Zischen der
Lüftungsanlage ist zu hören. “Schlafen sie schon?” raunt sie
vorsichtig.
“Nein”
“Sind sie müde?”
“Nein, nicht wirklich. Bin eher etwas aufgewühlt.” Er dreht den Kopf im
Sessel und zieht mit einem leichten Lächeln seine Augenbrauen hoch.
“Aufgewühlt…?” jetzt ist es sie, die die Augenbrauen hochzieht, jedoch
fragend.
“Ja” er überlegt. “Ja, ja aufgewühlt ist wohl das richtige Wort…”
“Darf ich fragen, warum? Oder ist es zu persönlich?” fragt sie
vorsichtig.
“Könne sie sich das nicht denken? ” Pause. ” Es ist — wegen ihnen!”
“Sie machen Scherze.” Um nicht laut raus zu lachen musste sie sich die
Hand vor den Mund halten.
“Warum sollte ich? Aber lassen wir das.” kratzt er die Kurve.
“Lassen wir gar nicht. Jetzt machen sie mich ja schon neugierig!” fängt
sie ihn wieder ein. Und setzt nach, nachdem Peter immer noch etwas
bockt: “Wühle ich sie denn wirklich so auf? Habe ich was falsch
gemacht?” lockt sie ihn aus der Deckung.
“Nein, nein, sie haben überhaupt nichts falsch gemacht. Ganz im
Gegenteil. Sie sind eine faszinierende Frau- zumindest empfinde ich es
so.”
“Aber sie kennen mich doch überhaupt nicht!”
Das ist doch das Verrückte. Obwohl ich sie gerade mal eine Stunde
vielleicht kenne, habe ich das Gefühl sie schon ewig zu kennen. Das ist
es ja, was mich so irritiert.”
“Sie haben schon Recht. Aber irgendwie geht es mir genau so. Deswegen
habe ich sie vorhin noch mal angesprochen.” Sie schweigen eine ganze
Zeit lang. Das was für den Augenblick zu sagen war, schien gesagt.
“Schön, neben Ihnen zu sitzen” flüstert sie in die Stille hinein.
“Ich finde es auch wunderbar so neben ihnen zu sitzen. Darf ich?”
erwidert er mit gedämpfter Stimme und legt die Seine auf ihren
Unterarm.
“Es ist schon so lange her, dass ich es zugelassen habe, dass ein Mann
so nach meiner Hand greifen darf. Es tut auf einmal so gut. Es ist so
einfach mit Ihnen.”
Peter nimmt sich ein Herz. “Wollen Sie sich bei mir anlehnen, dann
können sie sich auch besser ausstrecken und wir haben beide mehr Platz.
Wenn wir die Lehne hoch nehmen, geht es sogar noch einfacher. So von
wegen der “Schulter zum Anlehnen”.
“Ja gerne aber unter einer Bedingung: Da ich vermutlich die Ältere
bin… nur wenn wir ab sofort Du zueinander sagen. Ich heiße Manuela”.
“Und ich Peter” Sie stoßen darauf mit ihrem restlichen Sekt an. Sie
dreht ihm nun den Rücken zu und lehnt sich an seine Brust, dann legt er
die Hände vorsichtig um ihren Bauch, um sofort reagieren zu können,
sollte sie ihn weg schieben. Aber nichts dergleichen geschieht. Im
Gegenteil: sie zieht die Decke über sich und umhüllt damit beide.
“Meine Güte ist das schön” gurrt Manuela wohlig.
Peter antwortet nicht. Er streichelt ihr als Antwort zärtlich an den
sich werfenden Fältchen mit seinen Fingern entlang. So geht das eine
halbe Ewigkeit. Vollkommene Ruhe und Behaglichkeit macht sich bei den
Beiden breit. Peters Hände werden irgendwann aber doch mutiger und
erweitern ihren Aktionsradius. Mit der flachen Hand streicht er
mehrfach sanft über ihren Bauch. Da sie sich auch jetzt nicht einen
Millimeter rührt, geht er davon aus, dass es ihr nicht unangenehm zu
sein scheint. Seine Hand tastet sich über ihren Unterbauch den der
schwarze Kostümrock straff umspannt, die Hand kehrt wieder zurück,
wandert höher unter ihren Brustansatz, streicht mit den Fingern an den
Bögen ihres Busen entlang, seine Fingerspitzen klettern die großen
Berge Stück für Stück vorsichtig forschend immer weiter nach oben,
halten ein, wie um zu verschnaufen, wagen sie ein kleines Stückchen
weiter vor, warten wieder. Er kann es nicht fassen.
“Unangenehm? Zu nahe?” flüstert er trotzdem sicherheitshalber.
“Nein, überhaupt nicht. Ich genieße deine magischen Hände. Sie
verströmen eine Wärme das ist der Wahnsinn…”
Darauf hin erklimmt er ganz langsam und vorsichtig den Gipfel dieser
mächtigen Hügel. Sie läßt selbst das zu. Ihm kommt es erst einmal wie
eine Ewigkeit vor. Hart fühlen sich ihre Brustspitzen an, selbst durch
die Seidenbluse hindurch. Mit dem Fingernagel kratzt er an ihrer
Spitze, dass sie leise aufstöhnt.
“Was machst du denn da?”
Erschrocken zieht Peter seine Hand zurück. “Oh… ich wollte nicht…”
“Nein, Quatsch! Es ist schön. Ich wollte dich nicht verscheuchen. Es
ist wohl nur meine… ach was… Komm her” sie sucht nach seiner Hand
und legt sie ihm wieder auf ihren Busen.
Nun wird er frech. Er schiebt seine Finger flach auf ihre sich
darbietende weiche Haut ins Dekollete und tastet sich unter der Bluse
zu ihren Nippeln vor. Manuela liegt immer noch regungslos da und
genießt die Männerhand. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich. Schwer
atmend liegt sie in seinen Armen. Keiner traut sich in diese Situation
hinein etwas zu sagen. Peter reibt die mächtigen, langen Zitzen
zwischen Daumen und Zeigefinger hin und her. Ganz langsam mit aller
Zeit der Welt. Eine halbe Ewigkeit Es ist Beiden genau diese
Langsamkeit ein Hochgenuss.
Irgendwann aber hält es Manuela dann doch nicht mehr aus. Sie bäumt sich
leicht auf und ein leises Stöhnen entfährt ihr: “Was machst du da nur.
Du bist so unglaublich zärtlich. Du machst mich ganz verrückt.”
schnurrt sie wie eine Katze Peter öffnet einen weiteren Knopf ihrer
Bluse, um die großen schweren Brüste endlich einmal in voller Pracht
fühlen zu können. Seine Hand reicht allerdings nicht einmal im Ansatz,
um eine Brust nur halbwegs zu bedecken. Wie eine Zange schließen sich
die Finger um das runde Fleisch und tastet danach vorsichtig. Sein
Steifer will fast platzen, so erregt ist Peter. Auch Manuela rutscht
mittlerweile unruhig auf dem Sessel hin und her. So schiebt sich ihr
Rock hoch. Peters Hände lösen sich von den herrlichen Titten und
wandern über ihre Bauchfalten hinunter auf ihre prallen Schenkel.
Manuela spreizt diese bereitwillig und streckt ihm Ihr breites Becken
fast schon fordernd entgegen. Seine Hand streichelt über die Strümpfe
an ihren drallen Beinen hoch. Es gibt da aber ein kleines Problem. Sie
trägt eine Strumpfhose.
“Zerreiße sie doch einfach! Es ist egal” haucht sie ihm ins Ohr.
“….bitte!!!” fleht sie, als er zögert.
“Möchtest Du das? Soll ich wirklich? Wir kennen uns doch überhaupt
nicht”
“Dann lerne mich kennen, du wilder Wolf. Ja, ich will es. Ich weiß. Es
ist total crazy. Denk einfach nicht darüber nach. Ich will jetzt auch
nicht darüber nachdenken- ich kapier das eh nicht. Wenn Du es auch
möchtest- dann mach es!”
“Als Antwort gibt er ihr einen Kuss auf den Kopf in die Haare hinein.
Mit einem Finger bohrt er sich in den Nylon ein Loch, weitet es auf, so
dass seine Finger hindurchpassen, fährt unter die glatten dunklen
Strumpfgewebe. Er spürt weiches, nacktes, quellendes Schenkelfleisch an
seinen Fingern. Ihr Höschen ist total naß, so erregt scheint Manuela zu
sein. Leicht lässt es sich zur Seite drücken. Er spürt ihre weichen
Wülste. Keine Haare. Doch- hier- ein paar. Teilrasiert. Er amüsiert
sich. Seine Finger glitschen in eine weiche heiße fleischige nasse
wohlige Rinne. Zuerst einer dann zwei, dann drei… Er hätten sicher
noch mehr sein können, aber die Strümpfe behinderten das Vorhaben
etwas. Es suchte nun Ihren Kitzler. Unschwer ist ihre große Perle zu
finden. Der Mittelfinger ist kaum ein paar Mal drüber gefahren, als
Manuela schwer zu atmen beginnt.
Peter will es jetzt wissen. Mit geschickten Fingern, mal schnell mal
langsam, mal sanft mal heftiger lotst er sie an die Klippe. Außer sich,
unfähig ein Wort zu sagen, beißt sie in die Wolldecke, um keine Laut
von sich zu geben. Peter genießt dieses Spiel und die unbändige Wollust
dieser geilen Frau. Auf einmal bäumt sich Manuela auf, presst seine
Hand zwischen Ihre zitternden fetten Schenkel, so dass er sich nicht
mehr rühren kann, kippt fast vorn über, fällt zurück in den Sessel,
zieht die Beine an, schüttelt sich unter Krämpfen, lässt sie dann nach
einer Weile erschöpft sinken und dreht sich schwer atmend zu Peter hin.
“Verrückt…Danke, danke, danke.” haucht sie erschöpft. “Es ist der
reine Wahnsinn. Du bis ein Monster. Du hättest mich fast umgebracht.
Ich hätte um ein Haar das ganze Flugzeug zusammen geschrieen. Es kam
mir so heftig und so schnell”. Ohne zu fragen gibt sie ihm mit ihren
weichen vollen Lippen einen zärtlichen Kuss und schiebt ihre weiche
warme Zunge in seine Mund.
“Meine Güte ist das ewig her, so verwöhnt zu werden. Es tut so gut.
Puhh, ist mir jetzt heiß. Sie schlägt die Decke zurück und richtete
sich auf, zieht ihre verquere Bluse zu Recht und streicht den Rock
glatt.